Katze lieg auf schmutzigem Teppich

Flecken entfernen: Tipps und Tricks für Tierfreunde

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DO's und DON'Ts zum Thema Flecken entfernen

Hunde und Katzen machen Freude - aber manchmal auch mehr Arbeit beim Hausputz. Sie spielen im Schlamm, verderben sich den Magen oder ihnen passiert ein tierisches Missgeschick. In jedem Tierhaushalt sind von Zeit zu Zeit Flecken zu entfernen. Verschiedene Hausmittel, Reiniger, chemische Fleckenentferner und ein spezieller Tierhaarstaubsauger leisten gute Dienste dabei. Aber welches Mittel ist das richtige für welchen Fleck? Wir haben für Sie die besten Empfehlungen zusammengestellt, wie Sie Flecken im Alltag mit Haustieren entfernen. Die DOs und DON'Ts, die Sie kennen sollten:

DO

Sofort handeln

Bis auf wenige Ausnahmen, lassen sich Flecken am erfolgreichsten entfernen, wenn Sie sich so schnell wie möglich an die Arbeit machen. Bleibt doch einmal ein Missgeschick unbemerkt: Den eingetrockneten Fleck mit Mineralwasser aufweichen, bevor Sie mit der eigentlichen Fleckenbehandlung beginnen.

Trocken tupfen

Gut, wenn man zum Entfernen frischer Flecken Küchenpapier oder saubere Tücher griffbereit hat! Nehmen Sie damit rasch groben Schmutz und Flüssigkeiten auf und tupfen Sie vorsichtig nach, damit möglichst wenig in Polster oder Teppich eindringt.

Pflegesymbole beachten

Für alle Kleidungsstücke, Polsterbezüge, Kissen und Teppiche gilt: Achten Sie auf die Pflegehinweise des Herstellers, wenn Sie Flecken entfernen müssen.

DON'T

Flecken verreiben

Bloß nicht mit zu viel Druck auf dem Fleck hin- und herreiben. Sie könnten den Schaden schlimmer machen, als er ist. Besser: Arbeiten Sie sich beim Flecken entfernen mit kreisenden Bewegungen von außen zur Mitte des Flecks vor. So lassen sich unansehnliche Ränder vermeiden.

Verfärbungen riskieren

Fleckentferner können recht aggressiv sein. Wenden Sie nie ein Mittel, mit dem Sie Flecken entfernen möchten, an, ohne es zu testen. Probieren Sie es an einer unauffälligen Stelle aus und achten Sie auf mögliche Verfärbungen.

Flecken von Polstern, Sofa und Polstermöbeln entfernen

Die meisten unserer tierischen Mitbewohner faulenzen gern auf dem Sofa. Doch was ist, wenn der Hund gerade im Garten gebuddelt hat? Oder die Katze schnurstracks von der weißen Katzenstreu auf die dunkle Couch stiefelt? Leider sind Flecken von Polstermöbeln schwierig zu entfernen. Sie können tief ins Gewebe eindringen und sind oft so platziert, dass sie sofort ins Auge springen. Kein schöner Anblick - und besonders unangenehm, wenn Besuch kommt. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, dass Ihre Polster lange schön bleiben.

Tipps, um Flecken auf Polstern zu vermeiden

Unempfindliche Bezugsstoffe wählen

Die geschickte Wahl der Polsterbezüge kann Ihnen später die Arbeit erleichtern. Vorteilhaft im Hunde- oder Katzenhaushalt sind Bezugsstoffe aus Microfasern. Sie sind in der Regel pflegeleichter und strapazierfähiger als natürliche Materialien. Ein Tipp zur Farbwahl: Auf bunten, gemusterten Polstern sind Flecken unauffälliger als auf hellen, unifarbenen Stoffen.

Alltagspflege mit dem Tierhaarstaubsauger

Damit Polstermöbel ansehnlich bleiben, sollten sie regelmäßig abgesaugt werden. Eine große Hilfe für Hunde- und Katzenbesitzer ist dabei ein spezieller Tierhaarstaubsauger. Das Besondere daran: enorm hohe Saugleistung und viele clevere Ausstattungsdetails. Die leistungsstarke Tierhaar-Polsterdüse entfernt Hunde- und Katzenhaare, Staub und Schmutz im Handumdrehen, bevor Flecken überhaupt entstehen können. Mit der extra langen Fugendüse erreichen Sie auch schwer zugängliche Ritzen - ein Vorteil, wenn sich die Polster nicht abnehmen lassen.

Tipps, um Flecken von Polstern zu entfernen

Wasserlösliche Flecken entfernen

Typische wasserlösliche Flecken im Tierhaushalt sind schmutzige Pfotenabdrücke, Flecken von Futterresten oder verschütteten Getränken, wenn der vierbeinige Mitbewohner ein wenig zu ungestüm war. Zum Entfernen dieser Flecken Neutralreiniger oder Geschirrspülmittel in kaltem Wasser auflösen und den Fleck mit einem weichen Tuch bearbeiten. Mit destilliertem Wasser nachbehandeln und mit Küchenpapier trocken tupfen. Klingt mühsam? Schneller und bequemer geht es mit einem Tierhaarstaubsauger. Modelle mit innovativer AQUA+ Technologie beseitigen nicht nur Hunde- und Katzenhaare, sondern machen auch mit Flecken kurzen Prozess. Leitungswasser, ein Spritzer des mitgelieferten Spezial-Reinigers und die Sprühex-Polsterdüse genügen, um selbst tiefsitzende Verschmutzungen und Flecken von Ihren Polstern zu entfernen.

Nicht wasserlösliche Flecken entfernen

Zu den nicht wasserlöslichen Flecken zählen Verunreinigungen durch Harze, Lacke, Farben oder Schmieröle. Oft enthalten diese Stoffe Lösungsmittel, die auch die Gewebe von Polsterbezügen angreifen können. Zum Entfernen dieser zähen Flecken benötigen Sie ein Spezial-Fleckenwasser oder Waschbenzin. Mit einem weichen Tuch auftragen, trocknen lassen und mit destilliertem Wasser oder Mineralwasser nachbehandeln.

Eiweißhaltige Flecken entfernen

Eiweißhaltige Flecken entstehen durch Körperflüssigkeiten wie Urin oder Blut. Wer ein junges, altes oder krankes Tier zu Hause hat, weiß, wie schwierig es ist, diese Flecken zu entfernen. Bitte nie warmes oder gar heißes Wasser verwenden! Es lässt das Eiweiß gerinnen und die Verschmutzungen setzen sich in den Polsterbezügen fest. Frische Flecken entfernen Sie am besten sofort mit Mineralwasser oder kaltem, destilliertem Wasser. Tupfen Sie das Blut vom Rand zur Mitte hin vorsichtig ab. Bei Bedarf mit Neutralreiniger oder flüssigem Wollwaschmittel nacharbeiten. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Bei älteren Blutflecken verwenden Sie eine Lösung aus einem Esslöffel Zitronensäurepulver und 150 Milliliter Wasser.

Flecken aus Textilien entfernen

Hunde- und Katzenfreunde kennen das: Wo gefüttert, gespielt, getobt und gekuschelt wird, bleiben Flecken nicht aus. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, um vier schwierige Flecken aus Textilien zu entfernen:

1. Flecken von Tierfutter entfernen

Bei der Zubereitung des Futters für unsere vierbeinigen Lieblinge kann leicht mal etwas danebengehen. Da Tiernahrung Fette enthält, entfernen Sie die Flecken am besten mit lauwarmem Wasser und Geschirrspülmittel. Mit klarem Wasser oder Mineralwasser nachbehandeln.

2. Grasflecken entfernen

Mit dem Hund auf der Wiese herumzutollen, ist ein sommerliches Vergnügen. Bei Grasflecken auf der Kleidung hört der Spaß allerdings auf. Ein bewährtes Hausmittel, um die grünen Chlorophyll-Flecken zu entfernen, ist Gallseife. Sorgsam in den Stoff einmassieren, mindestens eine Stunde einwirken lassen und wie gewohnt waschen. Bei hartnäckigen Flecken die Prozedur wiederholen. Die Empfehlung für feine Materialien: Nehmen Sie Babyshampoo oder Waschbenzin.

3. Speichelflecken entfernen

Einige Hunde neigen zu starkem Speichelfluss. Bei einer beherzten Begrüßung können so schnell Verschmutzungen auf der Kleidung entstehen, die sich bei niedrigen Temperaturen nur schwer auswaschen lassen. Um hartnäckige Flecken zu entfernen, behandeln Sie die Textilien mit Gallseife vor und nutzen das Vorwäscheprogramm. Extra-Tipp: Bessere Waschergebnisse erzielen Sie, wenn die Maschine nicht zu voll ist.

4. Rotweinflecken entfernen

Wer einen energiegeladenen Vierbeiner zu Hause hat, weiß: Ein Rotwein-Malheur ist schnell passiert! Die Rettung: Sofort Salz oder Zitronensaft auf den Fleck geben und etwa 15 Minuten einwirken lassen, den Stoff anschließend mit Küchenkrepp trocken tupfen und auswaschen.

Bitte beachten, wenn Sie Flecken beim Waschen entfernen: Enthaaren Sie die Textilien vor der Wäsche mit einer Fusselrolle oder im Wäschetrockner. Das schont die Waschmaschine und vermeidet einen verstopften Abfluss.

Das Video zum TierhaarFleckwegMacher. So einfach geht‘s!

Flecken vom Teppich entfernen

Teppiche müssen im Hunde- und Katzenhaushalt einiges aushalten. Deshalb ist es sinnvoll, beim Kauf auf das Material zu achten. Eine gute Wahl sind flach gewebte Teppiche aus synthetischen Fasern. Sie sind strapazierfähig und vergleichsweise leicht zu reinigen. Schon gewusst: Regelmäßiges Staubsaugen entfernt nicht nur Tierhaare, Staub und Schmutz, sondern erhöht auch die Lebensdauer Ihres Teppichs. Ein spezieller Tierhaarstaubsauger erleichtert Ihnen die Arbeit enorm. Er überzeugt mit hoher Saugleistung und praktischen Funktionen - auch beim Entfernen von Flecken.

1. Schlamm- und Erdflecken entfernen

Bei Schmuddelwetter sind schmutzige Pfotenabdrücke auf dem Teppich keine Seltenheit. Manche Tiere lieben es geradezu, im Matsch zu spielen. Im Gegensatz zu anderen Flecken, ist bei Schlammflecken keine Eile geboten. Lassen Sie die Flecken zunächst trocknen. Dann den groben Schmutz entfernen und mit klarem Wasser nacharbeiten. Ein spezieller Waschstaubsauger mit innovativem AQUA+ Technologie erledigt all das in nur einem Arbeitsgang. Mit dem cleveren Sprühdruck-System sind die Flecken im Nu entfernt und Sie genießen wieder porentiefe Gründlichkeit in Ihrem Zuhause.

2. Flecken durch Erbrochenes entfernen

Es geschieht meist unerwartet, dass sich Tiere auf dem Teppich übergeben müssen. Das hinterlässt Flecken und einen unangenehm sauren Geruch. Entfernen Sie möglichst rasch alle groben Partikel. Anschließend können Sie bewährte Hausmittel wie Gallseife, Rasierschaum oder eine Shampoo-Mineralwasser-Mischung in den Fleck einarbeiten. Extra-Tipp gegen die Geruchsbelästigung: Ein Waschstaubsauger entfernt nicht nur zuverlässig Flecken, Staub und Tierhaare, sondern erfrischt auch spürbar die Raumluft.

3. Flecken durch Hundeurin entfernen

Vor allem Welpen passiert vor Aufregung leicht ein Missgeschick. Damit Hundeurin im Teppich nicht zu einem nachhaltigen Problem wird, handeln Sie schnell: Trocknen Sie den Fleck mit Küchenpapier, reinigen Sie ihn anschließend mit Seifenlauge und geben Sie zum Ausspülen Essig ins Wasser, um Gerüche zu binden.

4. Flecken durch Katzenurin entfernen

Ob aus Protest, vor Aufregung oder krankheitsbedingt - es kommt vor, dass Katzen den Teppich mit der Katzentoilette verwechseln. Ärgerlich, denn Katzenurin verursacht einen äußerst strengen und hartnäckigen Geruch. Mit Hausmitteln wie Backpulver, Essig oder Weizenstärke werden Sie langfristig vermutlich wenig Erfolg haben. Besser: ein Enzymreiniger aus dem Zoofachhandel, der die Geruchsmoleküle knackt und neutralisiert. Extra-Tipp: Vermeiden Sie Reiniger mit Ammoniak. Ammoniak ist auch im Katzenurin enthalten und animiert Ihren Stubentiger, wieder auf dieselbe Stelle zu urinieren.

5. Teerflecken entfernen

Zum Glück kommt es nicht oft vor. Aber sollte doch mal Teer zäh an den Pfoten Ihres Lieblings kleben und unansehnliche Spuren auf Ihrem Teppich hinterlassen, ist Schnelligkeit gefragt: Im Falle eines Falles die Flecken möglichst rasch mit Waschbenzin, auch als Terpentinersatz bekannt, bearbeiten. Dabei die Umgebung großzügig mitbehandeln. Von den Pfoten entfernt man Teer zunächst mit Fett wie Butter oder Pflanzenöl und wäscht es anschließend mit Geschirrspülmittel ab.

Im aktiven Alltag mit Hund und Katze sind Gebrauchsspuren auf Möbeln, Teppichen und Kleidung nicht immer zu vermeiden. Mit cleverer Staubsaugertechnik und bewährten Hausmitteln lassen sich Flecken jedoch meist gut entfernen. Und oft löst sich das Problem wieder genauso schnell, wie es entstanden ist.

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