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Wie lange ist ein Hund Welpe?

Nach der Geburt begeben sich Welpen auf eine spannende Reise in Richtung Erwachsenwerden. Wie lange dauert dieses tierische Abenteuer? Wie lange ist ein Hund ein Welpe? Wann ist das Hundebaby ausgewachsen? Wir zeigen Ihnen wichtige Lebens- und Entwicklungsphasen des Vierbeiners.

Bis wann ist der Hund ein Welpe? Vom Hundebaby zum Junghund.

Grundsätzlich dauert die Welpenzeit etwa bis zur 16. oder 18. Lebenswoche. Danach ist Ihre Fellnase kein Welpe mehr, sondern ein Junghund.

Allerdings gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage „Wie lange ist ein Hund ein Welpe“. Denn: Die Länge der Lebensphasen des Vierbeiners ist sehr individuell. Auch die Hunderasse beeinflusst, wie lange Ihr Hund ein Welpe ist. Kleinere Rassen entwickeln sich manchmal schneller als größere Rassen.

In jedem Fall ist die Welpenzeit eine sehr wichtige Zeit: Die Erfahrungen und Entwicklungen des Hundes werden von großer Bedeutung für sein gesamtes Hundeleben sein.

Bis wann ist ein Hund ein Junghund? Auf dem Weg zum Erwachsensein.

Die Entwicklung vom Junghund bis zum erwachsenen bzw. ausgewachsenen Hund ist eine sehr ereignisreiche Zeit. Die Dauer dieser Phase ist individuell und rassenabhängig. Sie kann bis zum 18. Lebensmonat dauern, aber auch eine längere Dauer gehört zum Standard.

Die Phase von der Entwicklung zum ausgewachsenen Hund wird auch Pubertät genannt. Der Hormonhaushalt Ihres Lieblings wird in dieser Zeit neu geordnet. Das kann auch das Verhalten des Hundes verändern. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr bisher ruhiger Hund nach und nach aufgeweckter ist und neue Verhaltensmuster an den Tag legt – das ist Teil des Erwachsenwerdens.

Wie lange ist ein Hund Welpe?

Die 6 Entwicklungsphasen des Hundes – vom Hundewelpen zum ausgewachsenen Tier

  1. Neonatale/vegetative Phase, 0. bis 2. Lebenswoche: In diesen ersten Tagen nach der Geburt verbringen die Welpen die meiste Zeit mit Schlafen und Säugen. Der Muttermilch kommt in dieser Phase in puncto Futter eine sehr wichtige Rolle zu. Auf uns Menschen wirken die kleinen Welpen in dieser Zeit besonders hilflos.
  2. Übergangsphase, 2. bis 4. Lebenswoche: Dieser Zeitraum gehört zu einer der spannendsten Entwicklungsphasen – er ist durch sehr viele wichtige Veränderungen geprägt. Die Hunde öffnen die Augen, nehmen Geräusche wahr, fangen an zu spielen und erkunden voller Neugier ihre Umgebung.
  3. Sozialisierungsphase, 4. bis 12. Lebenswoche: Die soziale Interaktion beginnt. Bindungen und Partnerschaften werden aufgebaut – zu anderen Artgenossen und Menschen, die auch zu Bezugspersonen werden. Insgesamt setzen in diesen Wochen wichtige psychische Entwicklungen ein, die Teil der Prägungsphase sind. Dieser Zeitraum ist auch besonders wichtig für die Erziehung. Hunde sollte gezielt gefördert werden und möglichst viele positive Erfahrungen machen. In dieser Zeit müssen dem Hundwelpen auch Grenzen aufgezeigt werden. Gezieltes Training für Hundewelpen bieten Hundeschulen an.
  4. Juvenile & pubertäre Phase, 12 Wochen bis 7. Lebensmonat: In diesem Zeitraum wächst der Hund weiter heran – körperlich wie auch in puncto Persönlichkeit. Diese Phase startet mit dem Zahnwechsel und endet mit der Geschlechtsreife der Hündinnen und Rüden. Durch die hormonelleren Veränderungen und das entsprechende Verhalten des felligen Freundes spricht man hier auch von der Trotzphase – typisch für die Pubertät. Ab dem 4. Monat gewinnen viele Tiere übrigens auch mehr Kontrolle über Blase und Darm – wichtig, um stubenrein zu werden. Hündinnen werden etwa zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat zum ersten Mal läufig.
  5. Adoleszenzphase, 7. bis 9. Lebensmonat: Ist die Geschlechtsreife abgeschlossen, stabilisiert sich das Verhalten der Fellnase. Ihr Tier nabelt sich nach und nach ab und wird zum Entdecker. Vielleicht hört er auch nicht mehr auf jedes Ihrer Kommandos oder entfernt sich bei gemeinsamen Spaziergängen weiter weg von Ihnen, als das zuvor der Fall war – auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu.
  6. Ausgewachsener Hund, ab 1,5 bis 4 Jahren: Der Hund erreicht das Erwachsenenalter. Der Spiel- und Bewegungsdrang nimmt ab, die Neugier gegenüber anderen Artgenossen auch. Der Vierbeiner wird wieder entspannter.

Übrigens: Neben Welpen und Junghunden gibt es auch so genannte Seniorhunde. Hunde altern selbstverständlich unterschiedlich schnell. Ein fortgeschrittenes Senioralter erreichen die Vierbeiner zwischen 5 und 9 Jahren. Natürlich spielen der Gesundheitszustand und die Hunderasse auch beim Älterwerden eine Rolle.

Hundewelpen beim Aufwachsen zu zusehen, ist auch für Hundehalter ein Erlebnis! Schon alleine, weil die Hundebabys einfach süß sind. Geben Sie sich und Ihrem Vierbeiner Zeit zum Lernen und Wachsen – ein bisschen Geduld ist sicherlich auch gefragt auf dem Weg vom Welpen zum ausgewachsenen Hund.

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