Katze die gekrault wird

Schnurrtiere gelten als neugierig, aufgeweckt und verschmust. Doch es gibt Ausnahmen – und manche Menschen verlieren ihr Herz ausgerechnet an eine ängstliche Katze. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Schützling helfen können, Vertrauen zu fassen.

Wie Sie einer ängstlichen Katze Mut machen

Für die wilden Verwandten unserer Katzen ist Angst eine nützliche Sache. Je früher die Tiere lernen, potenzielle Gefahren zu meiden, desto sicherer ist es für sie. Doch auch viele behütete Stubentiger sind scheu und übervorsichtig. Das zeigt sich an charakteristischen Merkmalen.

Typisch für eine ängstliche Katze:

  • Auffällige Körpersprache: Hat die Katze Angst, zeigt sie es deutlich durch ihre Körpersprache: Die Haltung ist geduckt, der Minitiger bereit zur Flucht. Die Ohren sind flach an den Kopf gepresst. Der sonst stolz erhobene Schwanz hängt bei einer ängstlichen Katze herab, wird eingeklemmt oder aufgebauscht wie eine Bürste.

  • Starker Fluchtreflex: Die meisten Katzen flüchten, wenn sie Angst haben, in ein sicheres Versteck. Dort können sie tagelang zubringen – und schätzen es gar nicht, bedrängt zu werden.

  • Unsauberkeit: Eine ängstliche Katze pinkelt häufig stressbedingt überall hin. Gezielte Soforthilfe bietet ein spezieller Tierhaarstaubsauger mit Sprühex-Technologie. Einfach den Urinfleck mit Wasser und Reinigungskonzentrat besprühen und alles gemeinsam aufsaugen. Dabei wird die Raumluft spürbar erfrischt – ein Wohlfühl-Plus, das auch Ihre Besucher schätzen werden.

Warum wird eine Katze ängstlich?

Wenn Ihre Katze ängstlich ist, könnten dies die Auslöser sein:

  • Fehlende Sozialisierung: Ob eine Katze selbstbewusst oder ängstlich wird, entscheidet sich insbesondere in den ersten Lebenswochen. Fehlt der Kontakt zum Menschen oder lernt das Kätzchen keine fremden Tiere oder Geräusche kennen, wird es als erwachsene Katze höchstwahrscheinlich Angst davor haben.

  • Negative Erfahrungen: Unschöne Erlebnisse prägen sich auch bei unseren Samtpfoten ein. Straßenkatzen, die nicht nur gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, reagieren oft ängstlich, wenn wir sie bei uns aufnehmen. Auch die Angst vor Hunden, fremden Katzen oder dem Tierarztbesuch ist meistens auf unerfreuliche Erlebnisse zurückzuführen.

  • Veränderungen: Gravierende Veränderungen können zu Unsicherheit und Ängstlichkeit bei unseren Samtpfoten führen. Dies kann ein Umzug, ein neues Familienmitglied oder ein weiteres Tier im Haus sein. Bei manchen Katzen führt schon ein neues Möbelstück zur Flucht.

Tipps zum Umgang mit Ihrer ängstlichen Katze

Wer einer furchtsamen Katze die Angst nehmen möchte, braucht Geduld und gute Tipps:

Tipp Nr. 1: Rückzugsorte schaffen
Ängstliche Katzen schätzen ein Zuhause, das genügend Verstecke bietet. Das können Kartons, ein hoher Schrank oder ein Katzenschlafplatz auf dem Kratzbaum sein. Ebenso wichtig: ein stilles Örtchen für die Katzentoilette.

Tipp Nr. 2: Ruhe, bitte!
Sprechen Sie ruhig und mit möglichst tiefer Stimmlage mit Ihrem Schützling. Alles Laute, auch Türenknallen und schrilles Klingeln, kann ein ängstliches Tier verschrecken. Extra-Tipp: Zwinkern Sie Ihrer Katze öfter mal zu. Das ist Katzensprache und heißt „Ich mag dich“.

Tipp Nr. 3: Zusammen spielen
Der angeborene Jagd- und Spieltrieb ist häufig größer als die Furcht. Nutzen Sie das – und animieren Sie Ihren Stubentiger, hinter einem kleinen Ball oder einem Wollknäuel her zu flitzen. Das gemeinsame Spielen stärkt die Bindung zu Ihrem Tier.

Tipp Nr. 4: Aufmerksamkeit schenken
Ängstliche Katzen brauchen viel Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn sie durch ein neues Familienmitglied verunsichert sind. Spielen Sie viel mit Ihrer Fellnase und verwöhnen Sie sie mit ausgedehnten Kuscheleinheiten.

Tipp Nr. 5: Pheromonspray ausprobieren
Pheromone sind Botenstoffe, mit denen Katzen ihre Umgebung markieren, wenn sie sich wohlfühlen. Heute gibt es Katzenpheromone auch als Spray oder im Diffuser. Sie können ängstlichen Samtpfoten helfen, sich in fremder Umgebung sicherer und entspannter zu fühlen.

Das Leben mit einer ängstlichen Katze ist gewiss nicht immer leicht. Doch mit Ruhe und Geduld stehen Ihre Chancen gut, Freundschaft und Vertrauen einer scheuen Samtpfote zu gewinnen.

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