Zwei Katzen schmiegen sich an einander

Rollige Katze: Die besten Tipps für liebestolle Miezen

Nicht kastrierte Kätzinnen haben ein reges Liebesleben – meistens mit unerwünschten Folgen. Gut, wenn man rechtzeitig weiß, woran man eine rollige Katze erkennt und auf sie aufpassen kann.

Irgendwann zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat werden die meisten weiblichen Katzen geschlechtsreif. Dann spricht man von einer rolligen Katze. In der Regel durchlaufen Hauskatzen diesen natürlichen Prozess zwei- bis dreimal im Jahr. Einen besonderen Einfluss darauf hat das Tageslicht. Sobald es draußen länger als zwölf Stunden hell ist, kommen Katzendamen in Stimmung und bemühen sich um einen Partner. Werden die Tage wieder kürzer, ist die Katze normalerweise nicht mehr paarungsbereit. Kunstlicht kann den Zyklus bei Wohnungskatzen jedoch durcheinanderbringen und zur Dauerrolligkeit führen. Die Phase der Rolligkeit dauert bei den meisten Katzen etwa fünf bis zehn Tage. Ist ein nicht kastrierter Kater zur Stelle, kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zum erfolgreichen Liebesakt. Ist dies nicht der Fall, startet die Natur zwei bis drei Wochen später einen weiteren Versuch und die Katze wird erneut rollig.

So erkennen Sie, dass Ihre Katze rollig ist

Wie immer, wenn Hormone im Spiel sind, verändert sich auch das Verhalten einer rolligen Katze. Diese Anzeichen der Rolligkeit verraten, dass Ihr Samtpfötchen amouröse Absichten hat:

1. Lockrufe:

Maunzen, Jammern, Schreien – eine liebestolle Katze setzt ihre Stimme lautstark ein, um einen Kater anzulocken.

2. Selbstdarstellung:

In der heißen Phase präsentieren rollige Katzen demonstrativ ihr Hinterteil, indem sie es in die Höhe recken und den Schwanz zur Seite halten.

3. Anschmiegsamkeit:

Eine rollige Katze reibt Kopf und Flanken an allem, was ihr in die Quere kommt. Mit Vorliebe wälzt sie sich auf dem Boden, was erklärt, warum man liebestolle Katzen „rollig“ nennt. Zum Glück lassen sich festsitzende Katzenhaare im Teppich mit einem Tierhaarstaubsauger gründlich entfernen.

4. Duftnoten:

Unangenehm ist es, wenn Katzen während der Paarungszeit in der Wohnung mit Urin markieren, um auf sich aufmerksam zu machen.

5. Appetitmangel:

In der Phase der Rolligkeit haben viele Samtpfoten keinen Appetit, sondern leben buchstäblich von Luft und Liebe.

Die 5 besten Entspannungs-Tipps für rollige Katzen

Manche Katzen sind während der Paarungszeit im wahrsten Sinne des Wortes von der Rolle. Mit diesen Tipps sorgen Sie für Entspannung:

1. Tipp: Katerkontakt vermeiden

Gelegenheit macht Liebe. Vermeiden Sie den Kontakt zu unkastrierten Katern, damit Ihre liebeshungrige Katze ruhiger und vor allem nicht trächtig wird. Achten Sie auf Türen und Fenster und sichern Sie die Katzenklappe in beide Richtungen.

2. Tipp: Ablenkung schaffen

Eine rollige Katze wird es schätzen, wenn Sie viel Aufmerksamkeit bekommt. Versuchen Sie, Ihren Liebling mit reichlich Streicheleinheiten, einem neuen Spielzeug oder besonderen Leckerbissen abzulenken.

3. Tipp: Pheromone einsetzen

Probieren Sie es zu Hause mit einem Pheromon-Diffuser. Die Botenstoffe haben auf viele Katzen eine entspannende Wirkung. Wichtig: Einige Wochen vor der Rolligkeit mit der Anwendung beginnen.

4. Tipp: Markierungen entfernen

Wenn die Katze während der Rolligkeit überall hinpinkelt, sollte der Katzenurin schnellstmöglich entfernt werden. Sonst ist weiteres Markieren vorprogrammiert. Ein moderner Wischsauger mit Sprühex-Technologie kann Ihnen die unschöne Aufgabe erleichtern. Einfach den Urinfleck mit Wasser und Reiniger besprühen und anschließend alles zusammen aufnehmen. Willkommener Nebeneffekt: Die Raumluft wird dabei spürbar erfrischt.

5. Tipp: Kastration planen

Wenn Sie nicht züchten möchten, ist es sinnvoll, frühzeitig über eine Kastration nachzudenken. Nicht kastrierte Tiere können bis zu dreimal im Jahr trächtig werden. Auch das vergebliche Warten auf einen Kater bedeutet für die rollige Katze enormen Stress, den man ihr ersparen sollte.

Gut informiert wird es Ihnen sicher gelingen, in der Zeit der Hitze cool zu bleiben und Ihrer rolligen Katze liebevoll beizustehen.