Hund und Fellreste

Fellwechsel beim Hund – alle Informationen und die besten Tipps

Umherfliegende Haare in der Wohnung kennt jeder Hundebesitzer nur zu gut. Doch vor allem der Fellwechsel ist eine anstrengende Zeit für Hundehalter und ihre vierbeinigen Freunde. Doch keine Sorge: Mit diesen Informationen und Tipps sind Sie auf den nächsten Fellwechsel bei Ihrem Hund bestens vorbereitet. Erfahren Sie, warum Ihr Hund sein Fell wechselt, wie lange der Fellwechsel dauert und wie Sie diesen Vorgang beschleunigen und unterstützen können.

Warum wechseln Hunde ihr Fell?

Fell zu verlieren, ist für Hunde ganz normal. Ist ein Haar ausgewachsen, löst es sich und macht Platz für ein neues. Die meisten Hunde verlieren dauerhaft Haare, doch zu der Zeit des Fellwechsels haaren sie besonders stark. Der Fellwechsel ist eine Reaktion auf den Wechsel der Jahreszeiten. So wechseln Hunde bei sinkenden Temperaturen ihr Sommerfell gegen ein dichteres Winterfell und schützen sich somit gegen die Kälte. Wenn es wieder wärmer wird, werfen die Fellnasen das Winterfell wieder ab.

Ein Hund verbraucht in Zeiten des Fellwechsels etwa dreißig Prozent mehr Energie als sonst und hat häufig einen größeren Appetit. Hunde-Fans sollten daher ihren Schützling während des Fellwechsels so gut wie möglich unterstützen und seinem Wohlergehen besondere Aufmerksamkeit widmen.

Wie stark haaren Hunde während des Fellwechsels?

Hunde haben etwa 1.000 bis 9.000 Haare pro Quadratzentimeter Haut. Wie stark der Fellwechsel eines Vierbeiners verläuft hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie der Rasse, dem Alter oder Stresslevel. Zum Beispiel haaren ältere Hunde stärker als jüngere, Hündinnen verlieren besonders viel Fell vor der Läufigkeit. Hunde, die Stress empfinden, können ebenfalls mit einem stärkeren Haarverlust reagieren.

Generell haaren Rassen mit starker Unterwolle, wie Golden Retriever oder Rauhaardackel, während des Fellwechsels besonders stark, da sie ein besonders dickes Fellkleid abwerfen. Kurzhaarige Hunde haaren dagegen weniger stark. Es gibt aber auch Hunderassen, wie Pudel oder einzelne Terrier-Rassen, die kaum haaren – ihr Fell wächst einfach immer länger. Die Fellpflege erspart das jedoch nicht: Diese Hunderassen müssen regelmäßig zum Hundefrisör, um ihre Haare zu trimmen.

Wann wechseln Hunde ihr Fell und wie lange dauert der Fellwechsel?

Der Fellwechsel beim Hund ist hormongesteuert und findet bei den meisten Tieren zweimal im Jahr statt: Im Herbst und im Frühling, wenn sich draußen die Temperatur und das Licht verändern. Beim Übergang von Sommer zum Winter, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verlieren Hunde ihr Sommerfell und bekommen dichteres Winterfell. Im Frühjahr, wenn es wieder wärmer und die Tage länger werden, verlieren Hunde ihr dickes Winterfell wieder. Dabei haaren die Vierbeiner im Herbst deutlich weniger als im Frühjahr, da hier nur das leichte Deckhaar abgeworfen wird und ein dichteres Unterfell wächst.

Wann genau der Fellwechsel einsetzt, lässt sich jedoch nicht auf den Tag genau voraussagen. Es kommt auch auf die Rasse an, wann Hunde ihr Fell wechseln. Auch wie lange es dauert, bis aus einem kuscheligen Winterpelz im Frühjahr wieder ein leichtes Sommerfell geworden ist, kann man nicht pauschal beantworten. Meist zieht sich der Fellwechsel etwa sechs bis acht Wochen lang hin. Auch hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Jüngere Hunde wechseln ihr Fell beispielsweise meist schneller als ältere.

Wann spricht man von einem krankhaften Haarausfall?

Ein extremer Fellwechsel ist beim Hund nicht ungewöhnlich. Wenn eine auffällig starke Schuppenbildung auftritt oder extremer Juckreiz, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Auch wenn sich das Allgemeinbefinden Ihres Hundes verändert, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Der Fellwechsel beansprucht den Hundekörper stark, daher erhöht sich in dieser Phase die Gefahr von Hauterkrankungen und Parasitenbefall. In diesem Fall ist eine tierärztliche Behandlung notwendig.

Auch wenn die Fellnase außerhalb der Fellwechsel Zeiten sehr stark haart, ist Vorsicht geboten. Meist hat ein plötzlich auftretender starker Haarverlust unbedenkliche Ursachen, wie Stress durch ein verändertes Umfeld oder ein unausgeglichener Hormonhaushalt. Kahle Stellen im Hundefell können aber auch ernstere Ursachen haben und auf eine Krankheit oder eine Futtermittelallergie hinweisen. Insbesondere wenn der Haarausfall von Juckreiz begleitet wird und ihre Fellnase sich verstärkt leckt und am Fell knabbert, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Wie sieht der Fellwechsel bei einem Welpen aus?

Der erste Fellwechsel bei einem Welpen ist etwas Besonderes, denn das Fell von Welpen ist im Vergleich zu ausgewachsenen Hunden sehr weich. Bei dem ersten Fellwechsel wirft der Welpe also sein „Babyfell“ ab und bekommt ein neues Fellkleid, das sich bereits drahtiger anfühlt.

Dieser Prozess kann je nach Rasse deutlich länger dauern als der Fellwechsel eines erwachsenen Hundes. Meist dauert der Fellwechsel bei Welpen mehrere Wochen, kann sich aber auch bis zu mehreren Monaten hinziehen. Hundebesitzer sollten diesen ersten Fellwechsel nutzen, um ihre kleine Fellnase an die Fellpflege und somit an Bürste und Kamm zu gewöhnen. So kennt der Hund die Pflegeroutine von klein auf und hat später keine Angst oder Scheu davor.

Fellwechsel-Tipps: Wie pflege ich das Hundefell im Fellwechsel richtig?

Für den Organismus eines Hundes ist jeder Fellwechsel ein Kraftakt. Sorgfältige Fellpflege ist die wichtigste Maßnahme, um den Fellwechsel beim Hund zu unterstützen und zu beschleunigen.

Regelmäßig kämmen, bürsten, zupfen: Beim Bürsten Ihres Vierbeiners entfernen Sie lose Hundehaare, regen die Durchblutung an und stärken die Abwehr. Gleichzeitig werden Zecken oder Hautveränderungen sichtbar und Sie können bei Bedarf schnell reagieren.

Die Fellpflege sollte dabei an die Hunderasse, bzw. die Beschaffenheit des Hundefells angepasst werden. Vor allem langhaarige Tiere sollten regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, gebürstet und die Unterwolle ausgezupft werden. Wird die Unterwolle eines Hundes nicht gut ausgebürstet, bleibt das Wollhaar unter dem Deckhaar liegen und kann zu starken Verfilzungen des Fells führen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Bürste oder der Kamm sich nicht in den Hundehaaren verhaken und Haare herausreißen.

Aber auch kurzhaarige Hunde benötigen während des Fellwechsels besonders viele Pflege-Einheiten. Je nach Felltyp sollte auch hier die passende Bürste oder Kamm ausgewählt werden – das Angebot ist vielfältig und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Hunderassen abgestimmt.

Schöner Nebeneffekt: Fellpflege ist auch Beziehungsarbeit. Mit dem Pflege-Ritual unterstützen Sie nicht nur die Gesundheit von Haut und Haar, sondern fördern auch die Bindung zu Ihrem Tier.

Welche Ernährung ist während des Fellwechsels die richtige?

Neben der regelmäßigen Fellpflege können Hundehalter ihre Fellnase während des Fellwechsels vor allem durch das passende Hundefutter unterstützen. Viele Hunde haben während des Fellwechsels einen gesteigerten Appetit. Entscheidend ist, dass sie dann das Richtige bekommen. Setzen Sie auf Nahrung mit viel Eiweiß, um die Produktion des Haarbausteins Kreatin zu fördern.

Auch ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Geben Sie daher wertvolle Öle wie Lachsöl, Leinöl oder Hanföl in die täglichen Mahlzeiten. Wenige Tropfen im Hundefutter reichen dabei meist aus. Weitere empfehlenswerte Futterzugaben sind Bierhefe mit vielen B-Vitaminen, Biotin oder ab und zu ein Eigelb. Die Nahrungsergänzungen sind meist kostengünstig in der Apotheke erhältlich. All das fördert den gesunden Stoffwechsel von Haut, Haar und Krallen des Hundes – auch unabhängig vom Fellwechsel.

Fellwechsel-Tipps für den gepflegten Hundehaushalt

Kaum zu glauben, wie viele Haare ein Hund hat! So denken wohl die meisten Hundebesitzer, wenn überall in der Wohnung Hundehaare herumfliegen. Mit unseren Tipps ist in Ihrem zu Hause aber alles schnell wieder picobello:

Tipp Nr. 1: Powerdüsen für gründliche Sauberkeit

Die beste Unterstützung im Kampf gegen Hundehaare bietet ein professioneller Tierhaarstaubsauger. Wo herkömmliche Geräte schnell an ihre Grenzen kommen, überzeugt der Tierliebhaber-Staubsauger mit enorm hoher Saugleistung und cleveren Extras wie Tierhaar-Polsterdüse, rotierenden Bürsten oder Sprühsaugfunktion zum Flecken entfernen.

Tipp Nr. 2: Weltneuheit für frische Luft

Durch Hundehaare im Teppich können unangenehme Gerüche entstehen. Abhilfe schafft ein innovativer Zyklonstaubsauger, der nicht nur Tierhaare zuverlässig entfernt, sondern auch automatisch die Raumluft erfrischt. Ganz ohne Staubsaugerbeutel! Da können auch Besucher mit feiner Nase entspannt durchatmen.

Tipp Nr. 3: Tolle Rolle für Gäste

Einfache Fusselroller sollten zur Grundausstattung in jedem Hundehaushalt gehören – nicht nur wenn der Hund gerade im Fellwechsel ist. Nichts ist effektiver, um Tierhaare von Kleidungsstücken zu entfernen. Halten Sie immer eine der praktischen Rollen für Besucher bereit, wenn Ihr Hund gern auf Kuschelkurs geht. Das ist eine nette Geste, die besonders Nicht-Hundebesitzer schätzen werden.

Mit all diesen Tipps und der richtigen technologischen Unterstützung können Sie dem nächsten Fellwechsel Ihres Hundes entspannt entgegensehen.

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