Hundepfoten sauber machen

Hundepfoten sauber machen – auf die Schnelle!

Ihr Vierbeiner genießt jedes Gassigehen ausgiebig und das zeigen auch die Pfoten. Sand, Matsch oder Streusalz haften wie von Zauberhand am Fell. Doch wann ist es nötig, die Hundepfoten sauber zu machen und wie entfernen Sie leichten Dreck?

3 gute Gründe, die Pfoten nach dem Spaziergang sauber zu machen

  1. Im Fell zwischen den Ballen und Zehen können Staub, Sand und andere Sudeleien hängenbleiben. Aber auch Düngemittel, Salz und andere schädliche Stoffe haften an den Pfoten und Krallen Ihres felligen Lieblings. Durch Lecken und Knabbern an den Beinen nimmt der Hund diese Schadstoffe auf. Säubern Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang, um deren Aufnahme zu unterbinden.
  2. Sie behalten den Zustand der Pfoten im Blick. Bereits kleinere Veränderungen oder Verletzungen entdecken Sie durch das Saubermachen zügig. Die sensiblen Tatzen sind anfällig für spitze Steine oder Dornen. Durch das schnelle Entdecken können Sie sich umgehend um Ihr Haustier kümmern und Schlimmeres vermeiden.
  3. Machen Sie die Hundepfoten nach jedem Gassigehen sauber, bleibt Ihr Zuhause in tadellosem Zustand, denn Ihr Hund kann Ihr Zuhause anschließend nicht mit seinen Pfoten verunreinigen. Auch wenn Sie diese Verschmutzungen leicht mit einem modernen Staubsauger entfernen könnten, erspart dies Ihnen das Reinigen von Flecken und Schmutz auf dem Boden.

Das wichtigste Zubehör, um Hundepfoten sauber zu machen

Um die Hundepfoten nach dem Spaziergang oder Toben im Garten schonend wieder sauber zu machen, benötigen Sie kein spezielles Zubehör. Fast alle Hilfsmittel finden Sie in Ihrem Haushalt. Für die Reinigung eignen sich beispielsweise:

  • Alte Handtücher oder Waschlappen
  • Eine kleine Box oder Wanne
  • Eine weiche Schuhbürste

Dreckige Pfoten säubern: 4 einfache Tipps

  1. Trockenen Dreck behutsam abrubbeln: Besonders in der warmen Jahreszeit und bei anhaltender Trockenheit trägt Ihr Hund oft Staub und Sand zwischen den Ballen. Diesen Dreck können Sie einfach mit einem trockenen Tuch entfernen, indem Sie mehrmals über die Pfoten gehen.
  2. Handtuch an der Haustür bereithalten: Genauso wie Sie freut sich auch Ihr Vierbeiner auf die Ankunft zu Hause. Damit es an der Haustür schnell geht, legen Sie vorab ein Tuch für die dreckigen Pfoten bereit. Damit können Sie leichten Schmutzballast noch vor dem Betreten entfernen und auch nasse Ballen gleich trocknen. Führen Sie dies als Routine nach jedem Spaziergang ein, gewöhnt auch Ihr Hund sich schnell daran und lässt sich bereitwillig säubern.
  3. Das Fell ausbürsten: Bei längerem Fell kann eine Bürste den groben Schmutz entfernen. Die weichen Borsten entfernen besonders getrockneten Schmutz mühelos, sodass sich diese Methode an trockenen Tagen lohnt. Achten Sie bei der Fellpflege mit der Bürste jedoch darauf, behutsam zu bürsten. Kleinere Verfilzungen sorgen schnell für unangenehmes Ziehen.
  4. Bei viel Dreck waschen: War die Pfütze mit Schlamm für Ihren felligen Freund zu verlockend, benötigen Sie mehr als ein Tuch. In solchen Situationen füllen Sie eine kleine Wanne oder Box etwa 10 Zentimeter hoch mit lauwarmem Wasser. Verwenden Sie anschließend ein kleines Tuch oder einen Waschlappen und säubern Sie die dreckigen Tatzen. Ein spezieller Pfotenreiniger ist meistens nicht erforderlich. Wenn Ihr Hund es mag, können Sie die Tatzen in das Wasserbad stellen und diese direkt in der Wanne waschen.

Soll man dem Hund jeden Tag die Pfoten waschen oder baden?

Jedes Gassigehen ist für Ihren felligen Freund ein wahres Abenteuer, auf dem es immer wieder viel zu entdecken gibt. Wie groß das Abenteuer und das Wetter war, zeigen anschließend auch die Hundepfoten. Um eine Verschmutzung der Böden zu Hause zu vermeiden, beispielsweise durch Sand, können Sie Ihrem Hund jeden Tag die Pfoten waschen. Bei leichten Verschmutzungen reicht hingegen ein einfaches Abrubbeln mit einem trockenen Handtuch aus. Eine ausgiebige Hundewäsche mit Pfotenreiniger ist nur dann nötig, wenn viel Dreck oder Matsch an den Pfötchen hängt.

Rennt Ihr Liebling über viele Wiesen oder Felder und wird dort Düngemittel eingesetzt, ist das Saubermachen mit einem nassen Tuch oder Waschlappen hingegen nach jedem Spaziergang empfehlenswert. Solche Düngemittel können Juckreiz auslösen und sogar zu Entzündungen führen. Zusätzlich nimmt Ihre Fellnase durch das Knabbern Reste von Düngemittel auf. Beachten Sie, dass nahezu das gesamte Jahr über Düngemittel ausgebracht wird.

Schmutz durch dreckige Pfoten im Zuhause vorbeugen

Um Ihr Zuhause vor dem Schmutz aus den Pfoten Ihres Tieres zu schützen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Mit einem Teppich im Eingangsbereich können Sie den ersten Sand auffangen. Solch ein Teppich bietet sich auch hervorragend als Platz an, um Ihrem Hund nach dem Gassigehen die Hundepfoten sauber zu machen. Ist Ihr Hund sauber, können Sie den Teppich einfach mit einem leistungsfähigen Staubsauger reinigen. Mit der zeitnahen Reinigung vermeiden Sie Verschmutzungen in den Wohnräumen.
  • Ein Windfang bietet eine ideale Schleuse, die nach dem Spaziergang zum Saubermachen dient. Hier können Sie in Ruhe Ihren Hund säubern, ohne dass er den Sand weiter hereinträgt.
  • Befindet sich das kuschelige Körbchen nicht weit vom Eingang, können Sie diesen Platz ebenfalls nutzen. Schicken Sie den Hund dazu direkt nach dem Spaziergang auf seinen Platz. Während Ihr Liebling im Körbchen liegt, können Sie problemlos die Pfoten sauber machen. Ein weiterer Vorteil ist, dass weitere ungewollte Mitbringsel im Körbchen hängen bleiben. Diese lassen sich anschließend mit einem speziellen Tierhaarstaubsauger einfach entfernen.
  • Pfoten regelmäßig pflegen: Im Fell zwischen den Ballen und Zehen sammelt sich gerne der Schmutz. Indem Sie das Fell regelmäßig stutzen, nehmen Sie dem Dreck die Haftung. Mit einer ausgiebigen Pfotenpflege gönnen Sie Ihrem Hund außerdem ein wenig Wellness.

Hundepfoten im Sommer und Winter sauber machen

Wenn Sie die Hundepfoten sauber machen, ist ein Blick auf die Jahreszeiten empfehlenswert. Jede Jahreszeit strapaziert die Pfoten auf eine andere Art und Weise. Zusätzlich halten Sommer und Winter unterschiedliche Herausforderungen bereit, auf die Sie beim Säubern entsprechend achten sollten.

Im Sommer die Hundepfoten richtig säubern

Zeigt sich der Sommer von seiner schönsten Seite, werden Sie die Pfoten wenig säubern müssen. Sand und andere Verunreinigungen lassen sich einfach mit einer weichen Bürste oder einem Tuch entfernen. Bei größeren Verschmutzungen können Sie auf ein nasses Handtuch oder ein Wasserbad zurückgreifen. Findet die Reinigung im Flur oder Wohnraum statt, kann ein moderner Staubsauger Dreck und Hundehaare anschließend entfernen. Dies gelingt problemlos mit einem Staubsauger für Haustierhalter, der Trockensaugen und Feuchtwischen miteinander verbindet.

Hundepfoten im Winter mit Wohlfühlprogramm säubern

Im Winter können Schnee, Streusalz und Splitt den Pfoten Ihres Hundes Probleme bereiten. Nach jedem Spaziergang ist deshalb in der kalten Jahreszeit eine Extraportion Pfotenpflege empfehlenswert. Mit lauwarmem Wasser und Pfotenreiniger oder einem feuchten Tuch entfernen Sie Salz und Schnee aus dem Fell sowie aus den Ballen und Zehen. Um rissige Haut am Ballen zu vermeiden, können Sie als Abschluss der Pflege noch einen Pfotenbalsam auftragen. Diese wohltuende Pflege schützt die Ballen vor Rissen und wirkt bei weiteren Spaziergängen vorbeugend.

Liegt auf den Wegen viel Streusalz oder Splitt, können spezielle Hundeschuhe helfen. Auch wenn die Hundeschuhe zu Anfang für Ihre Fellnase ungewohnt sind, schützen Sie die Pfoten zuverlässig vor Kälte, Salz und Verletzungen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass diese Schuhe für Hunde weniger Dreck in Ihr Zuhause bringen. Die schmutzigen Hundeschuhe lassen sich problemlos per Hand oder in der Waschmaschine waschen.

Hund lässt sich nicht die Pfoten sauber machen – das können Sie tun

  • Kommandos trainieren: Jeder Hund bekommt dreckige Pfoten, aber nicht jeder fellige Freund mag sich diese sauber machen lassen. Um Ihnen und Ihrer Fellnase diese Routine zu erleichtern, hilft beispielsweise das Kommando Pfötchen geben. Durch das Kommando reicht Ihnen Ihr Hund die Pfote an, sodass das Säubern leichter fällt.
  • So früh wie möglich beginnen: Eine Fellnase zieht bei Ihnen zu Hause ein? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, um das Saubermachen der Tatzen nach jedem Gassi gehen mit dem Hund zu trainieren. Auch wenn die Pfoten nicht dreckig sind. Je früher Ihr Hund diesen Ablauf kennenlernt, desto besser funktioniert das auch später noch.
  • Mit Belohnungen ein gutes Gefühl vermitteln: Kommt Ihr Hund mit dreckigen Pfoten in das Haus oder in die Wohnung und verweigert das Säubern, können Belohnungen helfen. Nach jedem erfolgreichen Saubermachen der Hundepfoten geben Sie einen kleinen Leckerbissen. Dadurch verbindet Ihre Fellnase mit dem Reinigen etwas Leckeres. Gerne können Sie die Übung auch mit dem Clickertraining verbinden.
  • Geduldig bleiben: Bleiben Sie geduldig und geben Sie nicht nach, auch wenn der Hund sich nicht reinigen lassen möchte. Besonders im Winter ist der Vorgang wichtig, um die Ballen und Zehen sauber zu halten und vor den Einflüssen von Salz und Schnee zu schützen.
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